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Eine kleine Auswahl an
Einstein-Zitaten:
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Albert Einstein (war auch
GOLDich) deutsch-amerikanischer
Wissenschaftler
Physiker
1879 - 1955 |
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zitate ... |
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Das Problem zu erkennen ist
wichtiger, als die Lösung zu erkennen, denn die genaue
Darstellung des Problems führt zur Lösung. |
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Ein Leben, das vor allem auf die
Erfüllung persönlicher Bedürfnisse ausgerichtet ist, führt
früher oder später zu bitterer Enttäuschung. |
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Es ist schwieriger eine
vorgefasste Meinung zu zertrümmern, als ein Atom. |
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Gott würfelt nicht!
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Holzhacken ist deshalb so
beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.
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Man muss die Welt nicht
verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden. |
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Mehr als die Vergangenheit
interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
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Phantasie ist wichtiger als
Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
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Probleme kann man niemals mit
derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
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| Wenn du ein glückliches Leben
willst, verbinde es mit einem Ziel, nicht aber mit Menschen oder
Dingen. |
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Wenn man zwei Stunden lang mit
einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine
Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen,
meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.
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Weitere
Einstein-Zitate |
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Alles sollte so einfach wie
möglich gemacht sein, aber nicht einfacher.
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Am Ausgang des Universums musste
ein Schild stehen: Bitte verlassen Sie den Raum so, wie Sie ihn
vorfinden möchten. Der Wiedersinn der Aufforderung enthielt
bereits die Unendlichkeit.
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Angst vor der Metaphysik ist eine
Krankheit der gegenwärtigen Philosophie.
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Auch glaube ich, dass ein
schlichtes und anspruchsloses äußeres Leben für jeden gut ist,
für Körper und Geist.
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Das Denken der Zukunft muss
Kriege unmöglich machen.
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Das Denken um seiner selbst
willen ist wie die Musik.
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Das Geld zieht nur den Eigennutz
an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.
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Das Große und Edle kommt von der
einsamen Persönlichkeit, sei es ein Kunstwerk oder eine
bedeutende schöpferische wissenschaftliche Leistung.
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Das Lehren soll so sein, dass das
Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht
empfunden wird. |
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Das Problem ist heute nicht die
Atomenergie, sondern das Herz des Menschen. |
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Das Schönste, was wir entdecken
(erleben) können, ist das Geheimnisvolle.
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Das Unverständlichste am
Universum ist im Grunde, dass wir es verstehen können.
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Das, wobei unsere Berechnungen
versagen, nennen wir Zufall.
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Der Horizont vieler Menschen ist
ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren
Standpunkt.
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Der Fortgang der
wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige
Flucht vor dem Staunen.
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Der Mensch erfand die Atombombe,
doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.
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Der Tod ist eine optische
Täuschung.
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Der Unterschied zwischen
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist eine Illusion, wenn
auch eine sehr hartnäckige.
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Die besten Dinge im Leben sind
nicht die, die man für Geld bekommt.
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Die Mathematik handelt
ausschließlich von den Beziehungen der Begriffe zueinander ohne
Rücksicht auf deren Bezug zur Erfahrung.
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Die Natur verbirgt ihr Geheimnis
durch die Erhabenheit ihres Wesens, aber nicht durch List.
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Die reinste Form des Wahnsinns
ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen,
dass sich etwas ändert. |
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Die Welt wird nicht bedroht von
den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse
zulassen. |
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Die wichtigste Erkenntnis meines
Lebens ist die, dass wir in einem liebenden Universum leben. |
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Durch bloßes logisches Denken
vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu
erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der
Erfahrung aus und mündet in ihr. |
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Ein Abend, an dem sich alle
Anwesenden einig sind, ist ein verlorener Abend. |
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Ein glücklicher Mensch ist
zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken über die
Zukunft zu machen. |
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Eine neue Art von Denken ist
notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.
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Eine wirklich gute Idee erkennt
man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein
ausgeschlossen erscheint.
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Es gibt keine großen Entdeckungen
und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf
Erden gibt. |
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Es ist die wichtigste Kunst des
Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu wecken. |
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Es ist einfacher, radioaktives
Plutonium zu entsorgen als das Böse im Menschen. |
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Es ist eigentlich rätselhaft, was
einen antreibt, die Arbeit so verteufelt ernst zu nehmen. Für
wen? Für Sich? - Man geht doch bald. Für die Mitwelt? Für die
Nachwelt? Nein, es bleibt rätselhaft. |
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Es lässt sich schwer sagen, was
Wahrheit ist, aber manchmal ist es leicht, etwas Falsches zu
erkennen. |
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Freude am Schauen und Begreifen
ist die schönste Gabe der Natur.
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Geniale Menschen sind selten
ordentlich, ordentliche selten genial.
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Gesunder Menschenverstand ist die
Sammlung von Vorurteilen, die man bis zum 18. Geburtstag
erworben hat.
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Gleichungen sind wichtiger für
mich, weil die Politik für die Gegenwart ist, aber eine
Gleichung etwas für die Ewigkeit.
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Gott ist nicht allmächtig!
Kann Gott einen so großen Stein erschaffen, dass er ihn nicht
mehr heben kann?
Entweder er kann ihn nicht erschaffen oder er kann ihn nicht
heben!
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Gravitation cannot be held
responsible for people falling in love.
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Ich denke niemals an die Zukunft.
Sie kommt früh genug.
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Ich habe keine besondere
Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.
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Ich sorge mich nie um die
Zukunft. Sie kommt früh genug.
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Ich weiß nicht, welche Waffen im
nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im
übernächsten: Pfeil und Bogen.
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If I were given one hour to save
the planet, I would spend 59 minutes defining the problem and
one minute resolving it.
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In der Jugend galten all meine
Gedanken der Liebe, jetzt, im reiferen Alter gilt all meine
Liebe den Gedanken.
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In der Mitte von Schwierigkeiten
liegen die Möglichkeiten.
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Inmitten des Wirrwarrs gilt es,
das Einfache zu finden.
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Inmitten von Schwierigkeiten
liegen günstige Gelegenheiten.
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Jedes Alter hat seine schönen
Augenblicke.
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Körper und Seele sind nicht zwei
verschiedene Dinge, sondern nur zwei verschiedene Arten,
dasselbe Ding wahrzunehmen.
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Klug ist der der schweres einfach
sagt. |
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Krieg ist nicht schön!
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Lernen ist Erfahrung. Alles
andere ist einfach nur Information.
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Mache die Dinge so einfach wie
möglich - aber nicht einfacher. |
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Man hat den Eindruck, dass die
moderne Physik auf Annahmen beruht, die irgendwie dem Lächeln
einer Katze gleichen, die gar nicht da ist. |
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Man muss vor allem kritisch gegen
sich selbst sein. |
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Mir genügt es, mich über die
Geheimnisse zu wundern. |
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Moralisches Handeln allein kann
dem Leben Schönheit und Würde verleihen. |
| Nimm alle Dinge wichtig, aber
keines richtig ernst. |
| Not everything that is
countable counts and not everything that isn´t countable doesn´t
count. |
| Nur ein für andere gelebtes
Leben ist lebenswert. |
| Nur wer nicht sucht, ist vor
Irrtum sicher. |
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Ohne einen verdorbenen Magen habe
ich so gar kein Talent zur melancholischen Grübelei. |
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Ordnung braucht nur der Dumme,
das Genie beherrscht das Chaos. |
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Perfektion der Mittel und
Konfusion der Ziele kennzeichnen meiner Ansicht nach unsere
Zeit. |
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Persönlichkeiten werden nicht
durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene
Leistung. |
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Phantasie ist alles. Es ist die
Vorschau auf die kommenden Ereignisse des Lebens. |
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Phantasie ist wichtiger als
Wissen, denn Wissen ist begrenzt. |
Schämen sollten sich diejenigen
Menschen, die sich der Wunder der
Wissenschaft bedienen und nicht mehr davon verstanden haben als
die Kuh
von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst. |
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Seit die Mathematiker über die
Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst
nicht mehr. |
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Seltsam erscheint unsere Lage auf
dieser Erde. Jeder von uns erscheint da unfreiwillig und
ungebeten zu kurzem Aufenthalt, ohne zu wissen, warum und wozu. |
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Um ein tadelloses Mitglied einer
Schafherde sein zu können, muss man vor allem Schaf sein. |
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Um eine Einkommensteuererklärung
abgeben zu können, muss man ein Philosoph sein. Für einen
Mathematiker ist es zu schwierig. |
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Versuche nicht, ein
erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden. |
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Was mich erschreckt ist nicht die
Zerstörungskraft der Bombe, sondern die Explosivkraft des
menschlichen Herzens zum Bösen! |
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Was nichts kostet, ist nichts
wert. |
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Was wirklich zählt ist
Intuition. |
| Weisheit ist nicht das
Ergebnis von Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuchs,
sie zu erwerben. |
| Welch triste Epoche, in der
es leichter ist ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil. |
|
Wenige sind imstande, von den
Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen
auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu
solchen Meinungen zu gelangen. |
|
Wenn die meisten sich schon
armseliger Kleider und Möbel schämen, wieviel mehr sollten wir
uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen. |
|
Wenn einer mit Vergnügen zu einer
Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein
großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark
schon völlig genügen würde. |
|
Wenn es sich um Wahrheit und
Gerechtigkeit handelt, gibt es nicht die Unterscheidung zwischen
kleinen und großen Problemen. |
|
Wenn ich die Folgen geahnt hätte,
wäre ich Uhrmacher geworden. |
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Wenn ich mit meiner
Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen,
ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger.
Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen
sagen, ich sei Deutscher, und die Deutschen, ich sei Jude. |
|
Wer es in kleinen Dingen mit der
Wahrheit nicht ernst nimmt, dem kann man auch in großen Dingen
nicht vertrauen. |
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Wer keinen Sinn im Leben sieht,
ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig. |
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Wer sich nicht mehr wundern und
in Ehrfurcht verlieren kann, ist seelisch bereits tot. |
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Wichtig ist, dass man nicht
aufhört zu fragen. |
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Wir können der Tatsache nicht
ausweichen, dass jede einzelne Handlung, die wir tun, ihre
Auswirkung auf das Ganze hat. |
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Wir können überhaupt nicht
denken, ohne unsere fünf Sinne zu gebrauchen. |
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Woher kommt es, dass mich niemand
versteht und jeder mag? |
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Wozu Socken? Sie schaffen nur
Löcher! |
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Zeit ist das, was man an der Uhr
abliest.
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Zwei Dinge sind unendlich: Das
Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin
ich mir noch nicht sicher. |
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Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit
nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das
man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen. |
Leben
Kindheit und Jugend 1879–1896
Vorfahren und Elternhaus
Die Eltern Hermann Einstein (* 30. August 1847 in Buchau, Württemberg; †
10. Oktober 1902 in Mailand) und Pauline Einstein (geb. Koch; * 8.
Februar 1858 Cannstatt, Württemberg; † 20. Februar 1920 in Berlin)
entstammten beide alteingesessenen jüdischen Familien, die schon seit
Jahrhunderten im schwäbischen Raum ansässig waren. Die Großeltern
väterlicherseits trugen noch traditionell jüdische Namen, Abraham und
Hindel Einstein. Mit den Eltern Albert Einsteins änderte sich das. Sein
Vater Hermann Einstein stammte aus Bad Buchau, einer kleinen Stadt in
Oberschwaben, in der bereits seit dem Mittelalter eine bedeutende
jüdische Gemeinde existierte. Der erste namentlich nachgewiesene
Vorfahre Albert Einsteins, ein aus dem Bodenseeraum stammender Pferde-
und Tuchhändler namens Baruch Moses Ainstein, wurde im 17. Jahrhundert
in die Gemeinde aufgenommen. Auf den Grabsteinen des Buchauer jüdischen
Friedhofs sind noch heute die Namen vieler Verwandter Einsteins zu
finden; so unter anderen auch der des letzten Juden Buchaus, eines
gewissen Siegbert Einstein, eines Großneffen des Physikers, der das KZ
Theresienstadt überlebt hatte und in der Nachkriegszeit zeitweise
zweiter Bürgermeister der Stadt Buchau war.
Albert wuchs in einer assimilierten, nicht strenggläubigen
deutsch-jüdischen Mittelstandsfamilie heran. Einstein sagte später:
„Die Stadt der Geburt hängt dem Leben als etwas ebenso Einzigartiges an
wie die Herkunft von der leiblichen Mutter. Auch der Geburtsstadt
verdanken wir einen Teil unseres Wesens. So gedenke ich Ulm in
Dankbarkeit, da es edle künstlerische Tradition mit schlichter und
gesunder Wesensart verbindet.“[2]
München und Schulausbildung 1880–1896
Die Familie zog allerdings bereits kurz nach der Geburt Alberts 1880
nach München, wo sein Vater und sein Onkel eine eigene Fabrik für
elektrische Geräte (Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie)
gründeten. Die Firma seines Vaters war für das erste elektrische Licht
auf dem Münchner Oktoberfest verantwortlich und verkabelte auch Teile
des Münchner Stadtteils Schwabing. Drei Jahre nach Albert wurde seine
Schwester Maria („Maja“; * 18. November 1881 in München; † 25. Juni 1951
in Princeton, New Jersey, USA) geboren. Ob Albert schon zu jener Zeit an
die Isar kam oder erst 1885 als Sechsjähriger, ist unter Historikern
umstritten. Gesichert ist dagegen, dass die Familie ein Gebäude im
Hinterhof der Adlzreiterstraße 12 oder 14 (heute: Anwesen Lindwurmstraße
127 in München-Sendling) bewohnte.
Eine veritable Hochbegabung war in seiner Jugend nicht abzusehen. So
begann Albert erst im Alter von drei Jahren zu sprechen. In der Schule
war er ein aufgeweckter, bisweilen gar aufrührerischer Schüler. Seine
Leistungen waren gut bis sehr gut, jedoch weniger gut in den Sprachen,
aber herausragend in den Naturwissenschaften. Einstein las
populärwissenschaftliche Bücher und verschaffte sich selbst einen
Überblick über den Forschungsstand. 1884 begann er mit dem Violinspiel
und erhielt Privatunterricht. Im Jahr darauf kam er in die Volksschule,
ab 1888 besuchte er das Luitpold-Gymnasium. Es trägt heute den Namen
Albert-Einstein-Gymnasium und ist nicht zu verwechseln mit dem heutigen
Luitpold-Gymnasium in München.
Die Firma des Vaters und des geliebten Onkels war inzwischen geschlossen
und die Familie 1894 nach Mailand weitergezogen. Der fünfzehnjährige
Albert sollte bis zum Abitur am Luitpold-Gymnasium bleiben, wurde jedoch
vom Direktor beschimpft und geriet mit dem von Zucht und Ordnung
geprägten Schulsystem des Deutschen Kaiserreiches in Konflikt – damit
ging er allerdings offen um. Lehrer warfen ihm vor, dass seine
Respektlosigkeit auf Mitschüler abfärbe. Trotzig entschloss sich
Einstein 1894, die Schule ohne Abschluss zu verlassen und seiner Familie
nach Mailand zu folgen. Um dem Armeedienst zu entgehen, gab er 1896 im
Alter von 17 Jahren seine württembergische und somit auch die deutsche
Staatsbürgerschaft auf und trat ferner aus der jüdischen
Religionsgemeinschaft aus.
Auf Vermittlung des von ihm überzeugten Rektors und Physikers Heinrich
Weber besuchte er im Folgejahr die liberal geführte Kantonsschule Aarau
in der Schweiz und erwarb dort die Matura. Während dieser Zeit kam er
bei der Familie Winteler unter, deren Sohn Paul 1910 Einsteins Schwester
Maja heiratete. Auf seinem Zeugnis standen fünf Sechsen, wobei die Sechs
in der Schweiz die beste zu erreichende Note ist. Dass Einstein
allgemein ein schlechter Schüler war, ist ein Gerücht: Es beruht auf
Einsteins erstem Biografen, der das Benotungssystem der Schweiz mit dem
deutschen verwechselte.
Schweiz 1896–1914
Aufnahme des Studiums
Wohnhaus Einsteins in Aarau
Gedenkplatte an diesem HausDem Wunsch seines Vaters, Elektrotechnik zu
studieren, kam Einstein nicht nach. Stattdessen war er bereits im Jahr
1895 dem Hinweis eines Freundes der Familie gefolgt und hatte sich um
einen Studienplatz am Zürcher Polytechnikum, der heutigen
Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) beworben. Da er noch kein
Abiturzeugnis hatte, musste er im Sommer 1895 eine Aufnahmeprüfung
ablegen, die er – als jüngster Teilnehmer mit 16 Jahren – jedoch nicht
bestand. Statt der notwendigen intensiven Vorbereitung hatte er Reisen
durch Norditalien den Vorzug gegeben. So meisterte er zwar den
naturwissenschaftlichen Teil mit Bravour, scheiterte jedoch an
mangelnden Französischkenntnissen. Erst mit Beginn des akademischen
Jahres 1896, als er seine Matura (Abitur) an der Alten Kantonsschule
Aarau nachgeholt hatte, nahm er sein Studium am Polytechnikum auf.
Seine erste wissenschaftliche Arbeit[3] – „Über die Untersuchung des
Ätherzustandes im magnetischen Felde“ - schrieb Einstein mit 16 Jahren
im Sommer 1895 und schickte sie seinem Onkel Caesar Koch (1854–1941;
Einsteins Mutter war eine geborene Koch) in Belgien zur Begutachtung.
Diese Arbeit wurde jedoch nie veröffentlicht.
Arbeitsweise
Es lag Einstein nicht, nur formales Wissen zu erlernen, viel mehr regten
ihn theoretisch-physikalische Denkprojekte an. Mit seiner
Eigenwilligkeit eckte er oftmals an. Ihm war die abstrakte mathematische
Ausbildung ein Dorn im Auge, er erachtete sie als für den
problemorientierten Physiker hinderlich. In den Vorlesungen fiel er dem
lehrenden Professor vor allem durch seine Abwesenheit auf und verließ
sich für die Prüfungen auf die Mitschriften seiner Kommilitonen. Diese
Ignoranz verstellte ihm nicht nur Karrierechancen an seiner Alma Mater,
er bereute sie spätestens bei der Entwicklung der mathematisch höchst
anspruchsvollen Allgemeinen Relativitätstheorie. Sein Studienkollege
Marcel Grossmann war ihm später dabei noch von großer Hilfe.
Diplom: vom Lehrer zum Patentamt Bern
Einstein verließ die Hochschule 1900 mit einem Diplom als Fachlehrer für
Mathematik und Physik. Seine Bewerbungen auf Assistentenstellen am
Polytechnikum und anderen Universitäten wurden jedoch abschlägig
beschieden. Er verdingte sich dann als Hauslehrer in Winterthur,
Schaffhausen und schließlich in Bern. 1901 wurde seinem Antrag auf die
Schweizer Staatsangehörigkeit stattgegeben. Am 16. Juni 1902 erhielt
Einstein, auf Empfehlung seines Freundes Marcel Grossmann, endlich eine
feste Anstellung: als Experte 3. Klasse beim Schweizer Patentamt in
Bern.
Während der Probezeit am Patentamt begannen seine regelmäßigen Treffen
mit dem Philosophiestudenten Maurice Solovine und dem Mathematiker
Conrad Habicht, die als Akademie Olympia bezeichnet wurden und 1904
endeten.
Familiäre Situation
Während des Studiums hatte Einstein seine zukünftige Ehefrau, die
dreieinhalb Jahre ältere Serbin Mileva Marić, kennen gelernt. Erst nach
dem Tod seines Vaters Ende 1902 heirateten die beiden – gegen den Willen
der Familien – am 6. Januar 1903. Mit Mileva hatte er die Söhne Hans
Albert (1904–1973) und Eduard (1910–1965).
Erst 1987 wurde durch die Veröffentlichung privater Korrespondenz
publik, dass dem schon im Januar 1902 die Geburt der unehelichen Tochter
Lieserl vorausgegangen war, zu einem Zeitpunkt, als die Mutter bei ihren
Eltern in Serbien weilte.
Über Lieserls weiteres Schicksal wird lediglich gemutmaßt: Ihre bloße
Existenz wurde von den Eltern zur Wahrung der Sittsamkeit verheimlicht.
Wahrscheinlich wurde sie mit einem Down-Syndrom (Trisomie 21) geboren.
Auch ist es fraglich, ob Einstein sie jemals zu Gesicht bekam.
Möglicherweise wurde sie zur Adoption freigegeben, andere Quellen
sprechen von einem frühen Tod im Alter von 21 Monaten. Von Oktober 1903
bis Mai 1905 wohnte Einstein in der Berner Kramgasse 49 – heute das als
Museum geführte Einsteinhaus Bern.
Von ersten Veröffentlichungen bis zur berühmten Formel E = mc² (1905)
Siehe: Geschichte der speziellen Relativitätstheorie
Albert Einstein auf einer deutschen Sonderbriefmarke zum Jahr der Physik
2005Im Jahr 1905, im Alter von 26 Jahren, veröffentlichte er einige
seiner wichtigsten Werke. Am 17. März 1905 beendete er seine Arbeit
„Über einen die Erzeugung und Verwandlung des Lichts betreffenden
heuristischen Gesichtspunkt“ zum photoelektrischen Effekt, die am 18.
März bei den Annalen der Physik einging (abgedruckt in Band 17 auf den
Seiten 132–148). Am 30. April 1905 reichte er an der Universität Zürich
bei den Professoren Kleiner und Burkhardt seine Dissertation ein, die
den Titel trug: „Eine neue Bestimmung der Moleküldimensionen“.[4]
Hierfür erhielt er am 15. Januar 1906 den Doktortitel in Physik. Am 11.
Mai 1905 folgte seine Arbeit „Über die von der molekularkinetischen
Theorie der Wärme geforderte Bewegung von in ruhenden Flüssigkeiten
suspendierten Teilchen“ zur brownschen Molekularbewegung. Am 30. Juni
1905 reichte Einstein seine Abhandlung „Zur Elektrodynamik bewegter
Körper“ bei den Annalen ein. Der Aufsatz erschien am 26. September 1905.
Schon am darauf folgenden Tag lieferte Einstein seinen Nachtrag „Ist die
Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig?“ Letzterer
enthält zum ersten Mal die wohl berühmteste Formel der Welt, E = mc²
(Energie ist gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat,
Äquivalenz von Masse und Energie). Beide Arbeiten zusammen werden heute
als Spezielle Relativitätstheorie bezeichnet.
Das Jahr 1905 war somit ein äußerst fruchtbares Jahr, man spricht auch
vom Annus mirabilis (Wunderjahr). Carl Friedrich von Weizsäcker schrieb
dazu später:
„1905 eine Explosion von Genie. Vier Publikationen über verschiedene
Themen, deren jede, wie man heute sagt, nobelpreiswürdig ist: die
spezielle Relativitätstheorie, die Lichtquantenhypothese, die
Bestätigung des molekularen Aufbaus der Materie durch die ‚brownsche
Bewegung‘, die quantentheoretische Erklärung der spezifischen Wärme
fester Körper.“
Professur
Einsteins Antrag auf Habilitation 1907 an der Berner Universität wurde
zunächst abgelehnt, erst im folgenden Jahr war er damit erfolgreich.
1909 berief man ihn zum außerordentlichen Professor für theoretische
Physik an der Universität Zürich. Im April 1911 wurde er für etwa ein
Jahr ordentlicher Professor der theoretischen Physik an der
deutschsprachigen Prager Universität. Damit verbunden war die Erlangung
der österreichischen Staatsbürgerschaft.[5]Im Oktober 1912 kehrte er
nach Zürich zurück, um an der Eidgenössischen Technischen Hochschule zu
forschen und zu lehren, kam also als Professor dorthin, wo er 1895 die
Aufnahmeprüfung nicht bestanden hatte.
Berliner Jahre 1914–1932
Berufliche Begegnungen und familiäre Einschnitte
Am 28. Juni 1929 erhielt Einstein die Max-Planck-Medaille der Deutschen
Physikalischen Gesellschaft, überreicht durch Planck persönlich.1914
gelang es Max Planck, Einstein als hauptamtlich besoldetes Mitglied für
die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin zu gewinnen, und am
1. April 1914 wurde er zum Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für
Physik ernannt. Seine Frau begleitete ihn mit den Kindern, kehrte jedoch
alsbald wegen privater Differenzen nach Zürich zurück.
Von allen Lehrtätigkeiten befreit, fand Einstein in Berlin Zeit und
Ruhe, sein großes Werk, die Allgemeine Relativitätstheorie, zu Ende zu
bringen. Er veröffentlichte sie 1916. Im selben Jahr veröffentlichte er
eine Arbeit über den Einstein-de-Haas-Effekt.
Zwischen 1917 und 1920 pflegte seine Cousine Elsa Löwenthal (geb.
Einstein; 1876–1936) den kränkelnden Einstein; es entwickelte sich eine
romantische Beziehung. Angesichts dessen ließ sich Einstein Anfang 1919
von Mileva scheiden, wenig später heiratete er Elsa. Sie brachte zwei
Töchter mit in die Ehe. Jene Zeit war mit weiteren Einschnitten
verbunden: Die politische Situation nach Ende des Ersten Weltkrieges
verhinderte den Kontakt zu seinen Söhnen. Zugleich erkrankte seine
Mutter Anfang 1919 schwer und verstarb im Folgejahr. Jene Zeit war es
auch, in der es Kurt Blumenfeld gelang, Einstein für den Zionismus zu
interessieren. Aus Empörung über die Folgen des Friedensvertrags von
Versailles nahm er die deutsche Staatsbürgerschaft wieder an.
Die Berliner Jahre waren auch durch einen regen Kontakt zu Max
Wertheimer, dem Begründer der Gestalttheorie, gekennzeichnet. Es kam zu
einem fruchtbaren Austausch zwischen den beiden Wissenschaftlern. So
verfasste Einstein beispielsweise eine Einleitung zu Wertheimers
Aufsätzen über Wahrheit, Freiheit, Demokratie und Ethik. Zunehmend
begann er, sich auch politischen Fragestellungen zu öffnen (siehe hierzu
den Abschnitt Politisches Engagement).
Experimentelle Bestätigung der vorherberechneten Lichtablenkung 1919
Während einer Sonnenfinsternis in Brasilien am 29. Mai 1919 bestätigten
Beobachtungen Arthur Eddingtons, dass das Schwerefeld der Sonne Licht
genau so ablenkt, wie es die allgemeine Relativitätstheorie vorhersagt.
Sir Joseph John Thomson, Präsident der Royal Society, kommentierte den
Befund wie folgt:
„Dieses Resultat ist eine der größten Errungenschaften des menschlichen
Denkens.“
Die experimentelle Bestätigung der damals kurios anmutenden Vorhersage
Einsteins machte weltweit Schlagzeilen. Die plötzliche Popularität
sorgte fortan dafür, dass sich Einsteins Vorträge größter Beliebtheit
erfreuten. Jeder wollte den berühmten Wissenschaftler in persona
erleben. In den Jahren von 1920 bis 1924 entstand auf Initiative von
Erwin Freundlich, einem langjährigen Mitstreiter, der Einstein-Turm in
Potsdam. Er diente seither astronomischen Beobachtungen, nicht zuletzt
zu dem Zwecke, Einsteins Theorie weiterer Überprüfung zu unterziehen.
Nobelpreis für Physik 1921
Im Jahr 1921 wurde Albert Einstein für seine Arbeiten zur Erklärung des
Photoelektrischen Effektes der Nobelpreis für Physik verliehen. Wegen zu
großer Entfernung von Schweden[6] war Einstein bei der
Verleihungszeremonie in Stockholm im Dezember 1922 aber nicht anwesend.
- Das Preisgeld bekam aufgrund einer Scheidungsvereinbarung seine
geschiedene Frau mit den beiden Söhnen.
Einstein-Film und Einsteinhaus
1922 wurde ein Film mit dem Titel „Die Grundlagen der Einsteinschen
Relativitätstheorie“ [7] uraufgeführt, in dem Einsteins spezielle
Relativitätstheorie mit vielen Animationen dem Publikum verständlich
gemacht werden sollte (der sogenannte Einstein-Film).
Sommerhaus von Albert Einstein in Caputh bei BerlinAnlässlich Einsteins
50. Geburtstag im Jahr 1929 sah sich die Stadt Berlin gefordert, ihrem
berühmten Bürger ein angemessenes Geschenk zu überreichen.
Oberbürgermeister Gustav Böß regte an, ihm ein Haus zu vermachen. Die
Presse griff die Geschichte auf. Mit der Zeit weitete sich die
Diskussion jedoch zu einer offenen Kontroverse aus. Einstein und Elsa,
mittlerweile auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück in der
Waldstraße 7 im Dorf Caputh bei Potsdam fündig geworden, verzichteten
kurzerhand auf das Geschenk und finanzierten das heute Einsteinhaus
genannte Haus aus eigener Tasche. Der Architekt Konrad Wachsmann wurde
beauftragt, das bescheidene Holzhaus am See zu errichten. Es war der
Ausgangspunkt für viele Touren mit dem Segelboot (ein
Geburtstagsgeschenk von Freunden) während der Sommermonate bis 1932.
Dieses Boot war ein 20er-Jollenkreuzer mit dem Namen „Tümmler“, der aber
1933 – mit seinem übrigen Besitz – von den Nationalsozialisten
konfisziert wurde. [8]
Die Konfrontationen mit Niels Bohr
Niels Bohr und Albert Einstein 19251930 konfrontierte Albert Einstein
Niels Bohr bei der sechsten Solvay-Konferenz überraschend mit seinem
Gedankenexperiment der Photonenwaage, womit er die Unvollständigkeit der
Quantentheorie belegen wollte. Nur einen Tag später konnten Bohr
zusammen mit Pauli und Heisenberg Einstein unter Hinzuziehung von
Überlegungen aus der Allgemeinen Relativitätstheorie jedoch widerlegen.
Princeton 1932–1955
Reisetätigkeit und deutsche Ausbürgerung
Seine zunehmende Bekanntheit nutzte Einstein für etliche Reisen: Mit
Genehmigung des Preußischen Kultusministeriums hielt er Vorlesungen auf
der ganzen Welt. Zahlreiche Ehrendoktorwürden wurden ihm zuteil,
darunter die der Princeton University, wo er später lehren sollte.
Alsbald plante er, fortan die Hälfte des Jahres in Princeton, New
Jersey, die andere in Berlin zu verbringen. In Berlin war er wegen
seiner pazifistischen Haltung zunehmend zum Gegenstand politischer
Debatten geworden. 1927 wurde er auf Vorschlag von Arnold Sommerfeld zum
korrespondierenden Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
ernannt.[9] Im Dezember 1932 begab er sich erneut in die Vereinigten
Staaten, kehrte aber wegen Hitlers Machtübernahme im Januar 1933 nicht
mehr zurück. Er brach sämtliche Kontakte nach Deutschland ab. An die
Preußische Akademie der Wissenschaften, der er 19 Jahre lang angehört
hatte, wandte er sich am 28. März 1933 schriftlich, teilte sein Bedauern
über sein Ausscheiden mit und würdigte die Anregungen und menschlichen
Beziehungen dort. Damit kam er einem Ausschluss zuvor, der sich nach der
Veröffentlichung einer nicht für die Presse bestimmten pazifistischen
Erklärung abzeichnete.[10] Bereits am 20. März hatte man sein Haus in
Caputh durchsucht, im April auch seine Stadtwohnung in der Berliner
Haberlandstraße 5. Am 4. April stellte Einstein einen Antrag auf
Entlassung aus dem preußischen Staatsverbund (Ausbürgerung). Dieser
wurde jedoch abgelehnt, um ihm stattdessen die Staatsangehörigkeit per
Strafausbürgerung, die am 24. März 1934 vollzogen wurde, abzuerkennen.
Am 8. April 1933 wandte sich die Bayerische Akademie der Wissenschaften
an ihn und bat ihn um eine Erklärung bezüglich seiner Haltung zur
Münchner Akademie. Aus dem belgischen Ferienort Le Coq sur mer
antwortete Einstein am 21. April, die Gründe für sein Ausscheiden aus
der Preußischen Akademie würden „an und für sich“ eine Lösung seiner
Beziehungen zur Bayerischen Akademie nicht bedingen. Dennoch wünsche er,
aus der Mitgliederliste gestrichen zu werden. Die Gelehrtengesellschaft
Leopoldina in Halle a.d. Saale hatte Einstein bereits Anfang 1933 mit
einem Bleistifteintrag in ihren Matrikelbüchern als Mitglied
„gestrichen“. Aus der Accademia Nazionale dei Lincei trat Einstein am
15. Dezember 1938 aus, nachdem diese zuvor alle 27 jüdischen
italienischen Mitglieder ausgeschlossen hatte.[11] Am 10. Mai 1933
überließ Propagandaminister Joseph Goebbels im Rahmen der „öffentlichen
Verbrennung undeutschen Schrifttums“ auch Einsteins Schriften dem Feuer.
Zumindest im Jahre 1952 besuchte Einstein wieder sein Heimatland
Deutschland.[12][13]
Suche nach der Weltformel
Albert Einstein und Robert Oppenheimer
Am 1. Oktober 1940 erhielt Einstein von Richter Phillip Forman die
Urkunde über die amerikanische Staatsbürgerschaft1933 wurde Einstein
Mitglied des Institute for Advanced Study, einem kurz zuvor in der Nähe
der Princeton University gegründeten privaten Forschungsinstitut. Vom
August 1935 bis zu seinem Tod lebte Einstein in der Mercer Street 112 in
Princeton. Die Stadt bildete damals einen Mikrokosmos der modernen
Forschung. Einstein befasste sich bald mit der Suche nach einer
einheitlichen Feldtheorie, welche seine Feldtheorie der Gravitation (die
Allgemeine Relativitätstheorie) mit der des Elektromagnetismus
vereinigen sollte. Bis zu seinem Tode mühte er sich vergeblich, die so
genannte „Weltformel“ zu finden – was bis heute noch keinem Forscher
gelungen ist.
Im Jahr 1936 starb Einsteins Ehefrau Elsa. 1939 kam seine Schwester Maja
nach Princeton – allein, ihr Mann Paul hatte keine Einreisegenehmigung
erhalten. Sie wohnte bis zu ihrem Tod 1951 bei ihrem Bruder.
Im Jahr 1940 erhielt Einstein die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.
Die schweizerische Staatsbürgerschaft hat er nie offiziell aufgegeben.
Einsteins Unterschrift zur Atombombe
Die Entdeckung der Kernspaltung 1938 durch Otto Hahn und Lise Meitner in
Berlin beschwor in der Wissenschaftsgemeinde die nukleare Bedrohung
herauf. Im August 1939, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs,
unterzeichnete Einstein einen von Leo Szilard verfassten Brief an den
amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt, der vor der Gefahr
einer „Bombe neuen Typs“ warnte, die Deutschland möglicherweise
entwickle und gar bald besäße. Der Appell wurde erhört, zusätzliche
Forschungsgelder bereitgestellt und das Manhattan-Projekt mit dem
erklärten Ziel der Entwicklung einer Atombombe aus der Taufe gehoben. In
seinen persönlichen Memoiren vertritt Einstein die Auffassung, dass er
sich zu leichtfertig von der Unterzeichnung dieses Briefes überzeugen
ließ.
An den Arbeiten war Einstein jedoch gänzlich unbeteiligt: Seine
wissenschaftlichen Prioritäten setzte er auf anderen Gebieten, nicht
zuletzt war er ein langjähriger Zweifler an der die Nukleartechnik erst
ermöglichenden Quantentheorie und wurde obendrein wegen seiner
unverhüllten Sympathien für den Kommunismus als Sicherheitsrisiko
eingestuft und von den US-amerikanischen Geheimdiensten beobachtet. So
erfuhr er wohl von der ersten militärischen Nutzung der von ihm
postulierten Umwandelbarkeit von Masse zu Energie – wie die meisten
anderen Menschen auch – erst aus dem Radio: Am 6. und 9. August 1945
starben Hunderttausende Menschen bei den ersten Kriegseinsätzen von
Atombomben: den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki. Nach
Kriegsende engagierte sich Einstein für internationale
Rüstungskontrolle.
Sorge um den Frieden
Die letzten eineinhalb Jahre seines Lebens verbrachte Einstein mit der
Bibliothekarin Johanna Fantova, deren im Jahre 2004 entdecktes Tagebuch
Aufschluss über einige Details gibt. Er verglich sich demnach mit „einem
alten Auto, das voller mechanischer Probleme ist“. Trotz seiner
Gebrechen fand er auch noch kurz vor seinem Tod die nötige Kraft, um für
seine Vision vom Weltfrieden einzutreten. So unterzeichnete er 1955
zusammen mit zehn weiteren namhaften Wissenschaftlern das so genannte
Russell-Einstein-Manifest zur Sensibilisierung der Menschen für die
Abrüstung.
Einstein starb am 18. April 1955 im Alter von 76 Jahren in Princeton an
inneren Blutungen, die durch das Platzen eines Aneurysmas im Bereich der
Aorta verursacht wurden. Die letzten Worte Einsteins sind unbekannt, da
er deutsch sprach, was die anwesende Krankenschwester nicht verstand.
Der Pathologe Thomas Harvey stahl bei der Obduktion das Gehirn Albert
Einsteins, um es (wie er behauptete) für weitere Untersuchungen seiner
womöglich einzigartigen Struktur der Nachwelt zu erhalten.
Naturwissenschaftliche Entdeckungen und Erfindungen
Physik
Relativitätstheorie
Albert Einstein begründete die physikalische Relativitätstheorie, die er
(nach wichtigen Vorarbeiten von Hendrik Antoon Lorentz und Henri
Poincaré) 1905 als spezielle Relativitätstheorie und 1916 (mit wichtigen
Beiträgen von Marcel Grossmann und David Hilbert) als allgemeine
Relativitätstheorie veröffentlichte. Einsteins Werke führten zu einer
Revolution der Physik und die spezielle und allgemeine
Relativitätstheorie gehören bis heute zu den Grundpfeilern der modernen
Physik. Zur einfacheren Formulierung führte er 1916 die Einsteinsche
Summenkonvention ein, durch die Tensorprodukte kompakter geschrieben
werden können.
Gegenstand des Nobelpreises
Der Verleihung des Nobelpreises im November 1922 für das Jahr 1921 ging
eine Kontroverse voraus: Viele Mitglieder des Nobelpreiskomitees neigten
eher zur Experimentalphysik als zur theoretischen Physik und auch die
Genauigkeit des Gravitationslinseneffektes, mit der die Allgemeine
Relativitätstheorie bestätigt wurde, wurde bezweifelt. Besonders Allvar
Gullstrand, der fälschlicherweise glaubte, diverse Fehler in Einsteins
Theorien gefunden zu haben, wehrte sich gegen eine Nominierung. So
erhielt Einstein seinen Nobelpreis nicht für die Relativitätstheorien,
auf Grund derer er seit 1910 nahezu jedes Jahr (bis auf 1911 und 1915)
unter anderem von Max Planck und Arnold Sommerfeld nominiert wurde,
sondern für die ebenfalls nobelpreiswürdige Deutung des
photoelektrischen Effekts mit Hilfe der Lichtquantenhypothese.[14] [15]
Einsteins Nobelpreisrede, verspätet gehalten im Juli 1923 vor der
"Nordischen Naturalisten-Versammlung" in Göteborg, betraf jedoch nicht
den photoelektrischen Effekt, sondern behandele - und trug auch den
Titel - "Fundamentale Ideen und Probleme der Relativitätstheorie".[16]
Quantenphysik
Albert Einstein mit Niels Bohr 1925.
Albert Einstein mit Niels Bohr 1930.Bemerkenswert ist Einsteins
Verhältnis zu einem weiteren Pfeiler der modernen Physik, der
Quantenphysik: einerseits, weil einiges von seiner Arbeit, wie die
Erklärung des photoelektrischen Effekts, deren Grundlage bildete;
andererseits, weil er später viele Ideen und Deutungen der
Quantenmechanik ablehnte. Eine berühmte Diskussion verbindet Einstein
mit dem Physiker Niels Bohr. Gegenstand war die unterschiedliche
Auslegung der neuen Quantentheorie, die Heisenberg, Schrödinger und
Dirac ab 1925 entwickelten. Einstein stand insbesondere dem Begriff der
Komplementarität Bohrs kritisch gegenüber.
Einstein glaubte, dass die zufälligen Elemente der Quantentheorie sich
später als nicht wirklich zufällig beweisen lassen würden. Diese
Einstellung veranlasste ihn, erstmals im Streit mit Max Born, zu der
berühmt gewordenen Aussage, dass der Alte (bzw. Herrgott) nicht
würfle.[17]
Er stützte seine Überlegungen mit verschiedenen Gedankenexperimenten,
unter anderem mit dem viel diskutierten
Einstein-Podolsky-Rosen-Experiment oder mit der Photonenwaage. Im
Diskurs jedoch blieben Bohr und seine Anhänger zumeist siegreich, auch
aus heutiger Sicht sprechen die experimentellen Belege gegen Einsteins
Standpunkt.
Laser
1916 postulierte er die stimulierte Emission von Licht. [18] Dieser
quantenmechanische Vorgang ist die physikalische Grundlage des Lasers,
der 1960 erfunden wurde, und der neben dem Transistor zu den
bedeutendsten technischen Erfindungen des 20. Jahrhunderts zählt, die
auf die Quantenphysik zurückgehen.
Bose-Einstein-Kondensation
1924 sagte er zusammen mit Satyendra Nath Bose einen
quantenmechanischen, aber dennoch makroskopischen Materiezustand voraus,
der bei extrem tiefen Temperaturen eintreten sollte. Der später als
Bose-Einstein-Kondensation bezeichnete Phasenübergang konnte 1995
erstmals im Labor beobachtet werden. Im August 2005 wurde an der
Universität Leiden ein 16-seitiges Manuskript von Einstein entdeckt, das
sich mit seiner letzten großen Entdeckung, der
Bose-Einstein-Kondensation, beschäftigt.
Einheitliche Feldtheorie
In seinen späten Jahren beschäftigte sich Einstein mit der Frage nach
einer einheitlichen Feldtheorie aller Naturkräfte auf Grundlage seiner
Allgemeinen Relativitätstheorie; ein Unterfangen, das allerdings nicht
von Erfolg geprägt war und noch heute ungelöst ist.
Häufig wird er als einer derjenigen genannt, die einen hypothetischen
Äther ablehnten und abschaffen wollten, was jedoch nur zeitweilig der
Fall war, wie in einer seiner Reden deutlich wird, gehalten am 5. Mai
1920 an der Reichs-Universität zu Leiden:
„Zusammenfassend können wir sagen: Nach der allgemeinen
Relativitätstheorie ist der Raum mit physikalischen Qualitäten
ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein Äther. Gemäß der
allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn
in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern
auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, also auch keine
räumlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik. Dieser Äther darf
aber nicht mit der für ponderable Medien charakteristischen Eigenschaft
ausgestattet gedacht werden, aus durch die Zeit verfolgbaren Teilen zu
bestehen; der Bewegungsbegriff darf auf ihn nicht angewendet werden.“
Siehe auch:
Die Grundlagen der Einsteinschen Relativitätstheorie (Zeitgenössische
filmische Umsetzung der Relativitätstheorie für ein breites Publikum)
Einsteinsche Summationsregel
Einsteinkoeffizienten
Technik
Einstein ist als theoretischer Physiker weltberühmt. Einem umfassenden
Bild seiner wissenschaftlichen Persönlichkeit fehlt aber eine Facette,
wenn man seine Leistungen als Experimentalphysiker und Ingenieur nicht
kennt.
Einstein-de-Haas-Effekt
1915 führte Einstein zusammen mit Wander Johannes de Haas ein
schwieriges Experiment durch. Durch den heute als
Einstein-de-Haas-Effekt bekannten Effekt bestimmte er indirekt das
gyromagnetische Verhältnis des Elektrons. Da damals der Spin noch nicht
bekannt war, glaubte man, der Ferromagnetismus beruhe auf dem Umlauf der
Elektronen um den Atomkern („Ampèresche Molekularströme“), was einen
Landé-Faktor von 1 bedeutet hätte. Die Schwierigkeit des Experiments
verursachte größere statistische Fehler; jedoch kam eine Messreihe dem
vorhergesagten Wert sehr nahe und wurde von Einstein und de Haas als
experimenteller Nachweis des Modells angesehen und veröffentlicht.
Spätere Experimente mit höherer Genauigkeit zeigen jedoch, dass sich ein
Landé-Faktor von ungefähr 2 ergibt, wie er für den Spin des Elektrons
aus der Dirac-Gleichung folgt. Dies zeigt, dass der Ferromagnetismus
nicht vom Bahndrehimpuls der Elektronen herrühren kann.
Kreiselkompass
Zur Technik der Kreiselkompasse trug Einstein durch seine Erfindungen
der elektrodynamischen Lagerung und des elektrodynamischen Antriebs für
die Kreisel bei. Einschlägige Fachkenntnisse hatte Einstein erworben,
als er 1914 als Gutachter in einer patentrechtlichen Auseinandersetzung
zwischen Hermann Anschütz-Kaempfe und Elmer Ambrose Sperry als Gutachter
bestellt worden war. Mechanische Kreisel werden auch heute noch mit
Einsteins patentierter Technik gebaut.
Kühlmittelpumpe
Der Einstein KühlschrankEs wird berichtet, dass Einstein und sein
Kollege Leó Szilárd durch ein tragisches Unglück mit den damals üblichen
giftigen Kältemitteln motiviert wurden, nach sicheren Kühlschränken zu
suchen. Eines der von Einstein und Szilard angemeldeten Patente betraf
eine elektrodynamische Pumpe für ein leitendes Kältemittel. Obwohl
Einstein mehrere seiner Patente verkaufen konnte, unter anderem an AEG
und Electrolux, wurden seine Kühlschränke nie gebaut, da 1929 das
sichere Kältemittel Freon eingeführt wurde und somit die einsteinschen
Patente mit einem Schlag obsolet waren. An einer Stelle hat Einsteins
Erfindung dennoch überlebt: Die Pumpen für das Kühlmittel flüssiges
Natrium in schnellen Brutreaktoren werden immer noch nach Einsteins
Prinzip konstruiert.
Politisches Engagement
Positionsbestimmung
Schon im Alter von neunzehn Jahren legte er wegen seiner Ablehnung des
Militarismus und der Autoritätshörigkeit in der deutschen Gesellschaft
die deutsche Staatsbürgerschaft ab.[19] Die Auslösung des Ersten
Weltkrieges bewirkte eine intensive Beschäftigung mit politischen
Problemen. Einstein trat dem Bund Neues Vaterland (der späteren
Deutschen Liga für Menschenrechte) bei und unterstützte dessen
Forderungen nach einem baldigen, gerechten Frieden ohne
Gebietsforderungen und der Schaffung einer internationalen Organisation,
die künftige Kriege verhindern sollte. An seinen Kollegen Paul Ehrenfest
schrieb er 1914:
„Wenn es doch irgendwo eine Insel für die Wohlwollenden und Besonnenen
gäbe! Da wollte ich auch glühender Patriot sein.“[20]
1918 gehörte Albert Einstein zu den Unterzeichnern des Aufrufs zur
Gründung der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und
laut Angaben im Programm der heutigen – in Relation zu damals eher
unbedeutenden – DDP auch zu ihren Mitbegründern. Später trat er jedoch
nicht mehr öffentlich für diese Partei auf, dafür näherte er sich immer
stärker einem humanistisch geprägten sozialistischen Gedankengut an. Im
weiteren Verlauf der Weimarer Republik engagierte er sich in der
Deutschen Liga für Menschenrechte, in der er sich auch für politische
Gefangene einsetzte. In diesem Zusammenhang arbeitete er auch zeitweilig
für die kommunistisch dominierte Rote Hilfe. 1932 trat er, wenn auch
erfolglos, als Unterzeichner des Dringenden Appells zusammen mit
Heinrich Mann, Ernst Toller, Käthe Kollwitz, Arnold Zweig und anderen
für ein antifaschistisches Linksbündnis aus SPD, KPD und Gewerkschaften
ein, um den Untergang der Weimarer Republik und die drohende Herrschaft
des Nationalsozialismus noch zu verhindern.
Pazifismus
Nachdem Einstein bereits während des Ersten Weltkriegs durch seine
kriegsablehnende Position aufgefallen war, war er von 1922 an Mitglied
der Kommission für geistige Zusammenarbeit beim damaligen Völkerbund,
auf deren Anregung hin er später über die Frage Warum Krieg? mit Sigmund
Freud im September 1932 in einen Briefwechsel trat, der 1933
veröffentlicht wurde. Überhaupt griff er immer wieder zum Mittel des
Briefschreibens, um Wirkung zu erzielen:
1931 beispielsweise, machte er gemeinsam mit Heinrich Mann in einem
offenen Brief an die New York Times auf die Ermordung des kroatischen
Intellektuellen Dr. Milan Šufflay aufmerksam. Genauso auch 1935 im
Rahmen der (erfolgreichen) internationalen Kampagne für die Verleihung
des Friedensnobelpreises an den im KZ einsitzenden Carl von Ossietzky
oder 1953, als er in einem öffentlichen Brief die Verteidigung der
Bürgerrechte gegenüber dem McCarthy-Ausschuss einforderte.
Anfang März 1933 überließ er während eines Aufenthaltes in den USA der
Liga zur Bekämpfung des Antisemitismus eine nach seiner eigenen Aussage
nicht für die Presse bestimmte Erklärung, die große Aufmerksamkeit in
der internationalen Presse nach sich zog. Darin schrieb er:
„Solange mir eine Möglichkeit offensteht, werde ich mich nur in einem
Land aufhalten, in dem politische Freiheit, Toleranz und Gleichheit
aller Bürger vor dem Gesetz herrschen. Zur politischen Freiheit gehören
die Freiheit der mündlichen und schriftlichen Äußerung politischer
Überzeugung, zur Toleranz die Achtung vor jeglicher Überzeugung eines
Individuums. Diese Bedingungen sind gegenwärtig in Deutschland nicht
erfüllt. … Ich hoffe, daß in Deutschland bald gesunde Verhältnisse
eintreten werden und daß dort in Zukunft die großen Männer wie Kant und
Goethe nicht nur von Zeit zu Zeit gefeiert werden, sondern daß sich auch
die von ihnen gelehrten Grundsätze im öffentlichen Leben und im
allgemeinen Bewußtsein durchsetzen.“[21]
Gleichzeitig modifizierte er seine pazifistische Haltung:
„Bis 1933 habe ich mich für die Verweigerung des Militärdienstes
eingesetzt. Als aber der Faschismus aufkam, erkannte ich, dass dieser
Standpunkt nicht aufrechtzuerhalten war, wenn nicht die Macht der Welt
in die Hände der schlimmsten Feinde der Menschheit geraten soll. Gegen
organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes
Mittel, so sehr ich es auch bedaure.“ [22]
Auch der Brief an Präsident Franklin D. Roosevelt, der der Entwicklung
der Atombombe vorausging, entsprang dieser Haltung:
„Ich glaubte, wir müssten die Möglichkeit Deutschlands vermeiden, unter
Hitler im alleinigen Besitz dieser Waffe zu sein. Das war die wirkliche
Gefahr dieser Zeit.“ [23]
Entsprechend engagierte er sich nach der Niederlage Nazi-Deutschlands
vielfältig für internationale Rüstungskontrolle und Zusammenarbeit im
Sinne des Titels einer Rede, die er 1945 bei einem Nobel-Gedenkdinner in
New York hielt: The war is won, but peace is not. So rief er ein
Emergency Committee of Atomic Scientists ins Leben und schlug die
Bildung einer Weltregierung vor.
Zionismus
Einstein zusammen mit führenden Vertretern des Zionismus (zweiter von
links: Chaim Weizmann), 1921Bei der Berufung zur Karls-Universität Prag
(1911) bezeichnete sich Einstein zunächst als konfessionslos. Erst auf
Nachdruck der österreichisch-ungarischen Verwaltung zur Erklärung seiner
Glaubensrichtung bekannte er sich als Angehöriger des Judentums. Später
zeigte Einstein jedoch betroffen von der Lage osteuropäischer jüdischer
Flüchtlinge nach dem Ersten Weltkrieg ein vermehrtes Engagement für den
Zionismus. Dokumentiert ist 1918 seine Teilnahme an einem vorläufigen
Komitee zur Vorbereitung eines jüdischen Kongresses in Deutschland. Zu
jener Zeit erlebte das Deutsche Reich bereits eine zunehmende
Durchdringung mit Antisemitismus.
Er unterstützte weitgehend die zionistischen Ideale, ohne jedoch jemals
einer zionistischen Organisation beizutreten. So ist sein Name stark mit
der Hebräischen Universität in Jerusalem verbunden. Seine erste
USA-Reise diente unter anderem dem Zweck, Spenden für eine solche
Universität zu sammeln. 1923 reiste er zur Grundsteinlegung in das
damalige Palästina – während dieser Reise wurde ihm auch die erste
Ehrenbürgerschaft der Stadt Tel Aviv verliehen. 1925 wurde er zum
Mitglied des Verwaltungsrats der Universität berufen. Schließlich
verfügte Einstein in seinem Testament die Übereignung seines
schriftlichen Nachlasses an die Hebräische Universität.
Einsteins Beziehung zum Judentum war offenbar nicht religiöser Natur. So
schrieb er 1946:
„Obgleich ich so etwas wie ein jüdischer Heiliger bin, habe ich seit so
langer Zeit keine Synagoge mehr besucht, dass ich fürchten muss, Gott
würde mich nicht mehr erkennen.“[20]
Nach dem Tod Chaim Weizmanns erhielt Einstein 1952 das Angebot, der
zweite Staatspräsident des neu gegründeten Staates Israel zu werden, was
er aber ablehnte.
Im Dezember 1982 erhielt die Hebräische Universität in Jerusalem das
Privatarchiv Albert Einsteins. Das Material stammt aus der Zeit von 1901
bis 1955 und umfasst 50.000 Seiten und bis 1982 rund 33
unveröffentlichte Manuskripte.
Sozialismus
Einstein verfasste 1949 seinen wenig bekannten Essay Why Socialism?
(Warum Sozialismus?), in dem er seine politische Einstellung darlegt:
Obwohl er einräumt, kein Experte auf dem Gebiet der Wirtschaft zu sein,
hält er eine Stellungnahme für statthaft:
„… wir sollten nicht davon ausgehen, dass Experten die einzigen sind,
die ein Recht darauf haben, sich zu Fragen zu äußern, die die
Organisation der Gesellschaft betreffen.“
Er betont die Abhängigkeit des Einzelnen von der Gesellschaft, und die
Möglichkeit, die Gesellschaft zu gestalten:
„Das Gedächtnis, die Kapazität, Neues zu versuchen und die Möglichkeit,
mündlich zu kommunizieren haben für den Menschen Entwicklungen möglich
gemacht, die nicht von biologischen Gegebenheiten diktiert wurden.
Solche Entwicklungen manifestieren sich in Traditionen, Institutionen
und Organisationen, in der Literatur, in wissenschaftlichen und
technischen Errungenschaften, in künstlerischen Arbeiten. Das erklärt,
weshalb der Mensch in einem gewissen Sinne sein Leben selbst
beeinflussen kann und dass in diesem Prozess bewusstes Denken und Wollen
eine Rolle spielt.“
Am Kapitalismus kritisiert er, dass er der Gesellschaft in ihren
Bedürfnissen an die Wirtschaft nicht gerecht werde:
„Die Produktion ist für den Profit da – nicht für den Bedarf. Es gibt
keine Vorsorge dafür, dass all jene, die fähig und bereit sind, zu
arbeiten immer Arbeit finden können.“
Dies habe Einfluss bis hinein ins Bildungssystem:
„Unbegrenzte Konkurrenz führt zu einer riesigen Verschwendung von Arbeit
und zu dieser Lähmung des sozialen Bewusstseins von Individuen, die ich
zuvor erwähnt habe. Diese Lähmung der Einzelnen halte ich für das größte
Übel des Kapitalismus. Unser ganzes Bildungssystem leidet darunter. Dem
Studenten wird ein übertriebenes Konkurrenzstreben eingetrichtert und er
wird dazu ausgebildet, raffgierigen Erfolg als Vorbereitung für seine
zukünftige Karriere anzusehen.“
Zur Freiwirtschaftslehre des Sozialreformers Silvio Gesell sagt Einstein
(Mein Weltbild):
„Ich erfreue mich an dem glänzenden Stil von Silvio Gesell. […] Die
Schaffung eines Geldes, das sich nicht horten läßt, würde zur Bildung
von Eigentum in anderer, in wesentlicherer Form führen.“
Er fordert aber auch, dass der erstrebte Sozialismus die Rechte des
Individuums respektieren müsse:
„Eine Planwirtschaft als solche kann mit der totalen Versklavung des
Individuums einhergehen. Sozialismus erfordert die Lösung einiger
äußerst schwieriger sozio-politischer Probleme: Wie ist es angesichts
weitreichender Zentralisierung politischer und ökonomischer Kräfte
möglich, eine Bürokratie daran zu hindern, allmächtig und maßlos zu
werden? Wie können die Rechte des Einzelnen geschützt und dadurch ein
demokratisches Gegengewicht zur Bürokratie gesichert werden?“
Damit warf er auch Fragen auf, die im Ostblock ihre Aktualität zeigten
(Stalinismus). Anders als bei seinen anderen Idealen war eine solche
Diskussion zu Zeiten des Kalten Krieges im Westen jedoch eher
unerwünscht, weshalb der Text außerhalb sozialistischer Kreise kaum
Verbreitung fand. In den USA wurde Einstein wegen seiner politischen
Ansichten vom FBI überwacht.[24]
Ehrungen
Ehrenpromotionsurkunde 19191919: am 12. November wurde ihm aus Anlass
des 500-jährigen Bestehens der Universität die Ehrendoktorwürde (Dr. h.
c.) der Universität Rostock verliehen, die einzige in Deutschland an ihn
verliehene Ehrendoktorwürde.
1921 erhielt er den Nobelpreis für Physik „für seine Verdienste um die
theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des
photoelektrischen Effekts“.
1926 Goldmedaille der Royal Astronomical Society
1952 wurde Einstein mit 73 Jahren das Staatspräsidentenamt in Israel
angeboten.
1979: am 26. Februar gab die DDR eine Gedenkmünze zum 100. Geburtstag
von Albert Einstein heraus.
1999 ernannte das Magazin Time Einstein zum Mann des Jahrhunderts.
2005: 100 Jahre nach dem Erscheinen der vier grundlegenden Arbeiten
Einsteins in den Annalen der Physik 1905 wurde das Jahr 2005 zum
Weltjahr der Physik ausgerufen, auch als Einsteinjahr bezeichnet. Auf
dem Berliner Boulevard Unter den Linden waren von April bis September
2005 sechzehn knallrote, rund 2,50 Meter hohe „E“s mit Informationen zu
Leben und Werk des Physikers errichtet; in dieser Zeit hieß der
Boulevard offiziell Einstein-Meile.
Das chemische Element mit der Ordnungszahl 99 wurde ihm zu Ehren
Einsteinium benannt, ebenso eine photochemische Maßeinheit.
Nach ihm wurde der Albert-Einstein-Friedenspreis benannt.
Ihm zu Ehren wurde auf Vorschlag der Bayerischen Akademie der
Wissenschaften seine Büste in der Walhalla bei Regensburg aufgestellt.
Werke
Veröffentlichungen
Albert Einstein: Eine neue Bestimmung der Moleküldimensionen.
Dissertation. Zürich, 1905.
Albert Einstein: Zur Elektrodynamik bewegter Körper. In: Annalen der
Physik 17/1905, S. 891–921. (Faksimile, kommentiert und erläutert –
Wikibooks).
Albert Einstein: Über einen die Erzeugung und Verwandlung des Lichtes
betreffenden heuristischen Gesichtspunkt. In: Annalen der Physik
17/1905, S. 132–148. (Faksimile, PDF)
Albert Einstein: Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt
abhängig? In: Annalen der Physik 18/1905, S. 639–641. (Faksimile, PDF)
Albert Einstein: Zur Quantentheorie der Strahlung. In: Mitteilungen der
Physikalischen Gesellschaft Zürich 18/1916 und Physikalische Zeitschrift
18/1917, S. 121ff
Albert Einstein: Die Grundlage der allgemeinen Relativitätstheorie. In:
Annalen der Physik 49/1916, S. 769–822.
Albert Einstein: Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie.
o. A., 1916. ISBN 3-540-42452-0 – allgemeinverständlicher Essay
Albert Einstein: Warum Krieg?. Briefwechsel zwischen Albert Einstein und
Sigmund Freud. o. A., 1933. ISBN 3-257-20028-5
Albert Einstein, Carl Seelig: Mein Weltbild. o.A., 1934. ISBN
3-548-34683-9
Albert Einstein, Leopold Infeld: The Evolution of Physics. Von Newton
bis zur Quantentheorie. o. A., 1938. Deutsch: Die Evolution der Physik.
ISBN 3-499-19921-1
Albert Einstein: Why Socialism? In: Monthly Review, 1949. Deutsch: Warum
Sozialismus? (Original, Übersetzung Deutsch) – Einsteins Essay wurde in
der ersten Ausgabe der Zeitschrift veröffentlicht.
Albert Einstein: Out of my later Years. o. A., 1950. Deutsch: Aus meinen
späten Jahren. ISBN 3-548-34721-5
Albert Einstein: Verehrte An- und Abwesende!. Originaltonaufnahmen
1921–1951. supposé. 2004. ISBN 3-932513-44-4, (weblink)
Andere Texte
The Collected Papers of Albert Einstein. Ed. by John J. Stachel, Martin
J. Klein, Robert Schulmann, Ann M. Hentschel. Princeton, NJ: Princeton
Univ. Press, 1987–. (chronologisch angelegte Gesamtausgabe; bislang 9
Bände erschienen)
Alice Calaprice: Einstein sagt – Zitate, Einfälle, Gedanken (2005), ISBN
3-492-04725-4 – Albert Einstein auf 288 Seiten im Originalton.
Albert Einstein: Frieden – Weltordnung oder Weltuntergang, Dokumentation
aller erreichbaren und erhalten gebliebenen Schriften Einsteins zum
Thema Frieden und Abschaffung des Krieges, Hrsg. Otto Nathan und Heinz
Norden, Parkland Verlag, Köln 2004, ISBN 3-89340-070-2
Albert Einstein, Carl Seelig: Mein Weltbild (2005), ISBN 3-548-36728-3 –
Texte, Aufsätze und Reden auf 236 Seiten.
Albert Einstein, Mileva Marić: Am Sonntag küss' ich Dich mündlich
(2005), ISBN 3-492-22652-3 – Die Liebesbriefe der Jahre 1897–1903,
herausgegeben von Jürgen Renn und Robert Schulmann.
Albert Einsteins Brief an US-Präsident Roosevelt vom 2. August 1939
Paul Arthur Schilpp (Hrsg.) Albert Einstein: Philosopher-Scientist.
Library of Living Philosophers, Cambridge University Press, Volume VII,
London, 1949. (mit Autobiografie Einsteins, kritischen und
interpretativen Essays zu Einsteins Werk, sowie Einsteins Antworten zur
Kritik)
Literatur
Umfassende Biografien
Ernst Peter Fischer: Einstein für die Westentasche (2005), ISBN
3-492-04685-1 – Bietet auf 128 Seiten einen umfassenden Kurzeinstieg.
Jürgen Neffe: Einstein (2005), ISBN 3-498-04685-3 – In flüssiger Sprache
wird auf 450 Seiten die Entwicklung eines naturwissenschaftlichen Genies
in zahlreichen Facetten beleuchtet und thematisch gegliedert.
Thomas Bührke: Albert Einstein (2004), ISBN 3-423-31074-X – Ein
biografischer Überblick über Einsteins Leben auf 191 Seiten.
Albrecht Fölsing: Albert Einstein (1995), ISBN 3-518-38990-4 – Leben und
Werk werden sehr ausführlich auf 959 Seiten wissenschaftlich
dargestellt.
Abraham Pais: SUBTLE IS THE LORD: The Science and the Life of Albert
Einstein. New York: Oxford University Press (1982) – Diese sehr
anspruchsvolle Biografie über Albert Einstein gewann 1983 den American
Book Award und wurde vom New York Times Book Review als eines der besten
Bücher dieses Jahres ausgewählt. Die deutschsprachige Ausgabe ist unter
dem Titel Raffiniert ist der Herrgott (Braunschweig u. a.: Vieweg, 1986
ISBN 3-528-08560-6) erschienen.
Ze'ev Rosenkranz: Albert Einstein – privat und ganz persönlich,
Albert-Einstein-Archiv u. a. (Hrsg.), Historisches Museum Bern, 2.
aktualisierte Aufl. 2005, ISBN 3-03823-185-1 – Auf 235 Seiten werden in
dieser ausgreifenden Bildbiografie eine Fülle von teils farbigen und
seltenen Fotodokumenten unter Einschluss einer Vielzahl
handschriftlicher Beispiele aus allen Lebenssituationen gezeigt.
Horst Ziegelmann: Albert Einstein – Leben und Werk (2005), ISBN
3-8334-3833-9 – Mit 100 Abbildungen und einem chronologischen Anhang,
der das Fortwirken Einsteinscher Gedanken bis heute berücksichtigt
(www.einstein-albert.org).
Biografische Teilaspekte
Reiner Braun, David Krieger (Hrsg.): Albert Einstein: Frieden Heute –
Visionen und Ideen (2005), ISBN 3-937389-53-9. – Texte von
Nobelpreisträgern, die sich mit Einsteins politischem und
Friedensengagement beschäftigen.
Hubert Goenner: Einstein in Berlin (2005). – Der Göttinger Physiker
Goenner beschäftigt sich auf 368 Seiten ausschließlich mit der Berliner
Zeit Einsteins.
Dieter Hoffmann: Einsteins Berlin – Auf den Spuren eines Genies, 1.Aufl.
Juni 2006, ISBN 978-3-527-40596-1; behandelt die Zeitgenossen und
Schauplätze seines Wirkens in der Hauptstadt während dieses
Lebensabschnittes dort.
Thomas Levenson: Albert Einstein – Die Berliner Jahre 1914–1932 (2005).
– Der Dokumentarfilmer Levenson geht noch ausführlicher auf die Zeit in
Berlin ein (542 Seiten).
Siegfried Grundmann: Einsteins Akte (2004), ISBN 3-540-20699-X –
Wissenschaft und Politik: Einsteins Berliner Zeit mit einem Anhang über
die FBI-Akte Einsteins.
Michele Zackheim: Einsteins Tochter (1999), ISBN 3-471-79215-5 – Über
Einsteins Tochter Lieserl, die mit einem Down-Syndrom geboren worden
sein soll und zur Adoption freigegeben werden sollte.
Jules Leveugle, La Relativité, Poincaré et Einstein, Planck, Hilbert,
Paris 2004.
Ronald W. Clark: Albert Einstein – Leben und Werk, 100 Jahre
Relativitätstheorie (2005), ISBN 3-85492-604-9.
Klaus P. Sommer: Wer entdeckte die Allgemeine Relativitätstheorie?
Prioritätsstreit zwischen Hilbert und Einstein. Physik in unserer Zeit
36(5), S. 230–235 (2005), ISSN 0031-9252
Alexander Moszkowski: Einstein (1920) – Einblicke in seine Gedankenwelt,
entwickelt aus Gesprächen mit Einstein
Alexis Schwarzenbach: Das verschmähte Genie. Albert Einstein und die
Schweiz (2005), ISBN 3-421-05853-9; Historische Abhandlung der Schweizer
Jahre und Beziehung von Einstein zur Schweiz
Abraham Pais: Ich vertraue auf Intuition : der andere Albert Einstein -
Heidelberg : Spektrum Akademischer Verlag, 1998. ISBN 3-8274-0394-4
Einsteins Physik
Frank Vermeulen: Der Herr Albert (2003), ISBN 3-8067-4977-9 – Was Sofies
Welt für die Philosophie, ist dieses Buch für die Ideen Einsteins (411
Seiten).
Manfred Jacobi: Einsteins Wunderjahr 1905. Naturwissenschaftliche
Rundschau 58(5), S. 245–254 (2005), ISSN 0028-1050
Klaus Hentschel: Einstein und die Lichtquantenhypothese.
Naturwissenschaftliche Rundschau 58(6), S. 311–319 (2005), ISSN
0028-1050
Weblinks
Wikiquote: Albert Einstein – Zitate
Commons: Albert Einstein – Bilder, Videos und Audiodateien
Wikibooks: Einsteins Welt – Lern- und Lehrmaterialien
Informationen der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1921 an Albert
Einstein (englisch)
Literatur von und über Albert Einstein im Katalog der Deutschen
Nationalbibliothek
Einstein Archiv Online (engl., digitalisierte Originaldokumente)
Einstein-Website von Hans-Josef Küpper (Ausführliche Biografie)
Zeittafel
Verschiedene Aspekte des politischen Engagements Einsteins, Unterseite
von mensch-einstein.de
Einsteingalerie (Fotosammlung)
Albert-Einstein Oberschule Berlin-Neukölln Deutschlands einzige
Institution, die er offiziell nach sich hat benennen lassen
Zur „Akademie Olympia“ von Albert Einstein, Maurice Solovine und später
Conrad Habicht
Das verschmähte Genie ETH Campus Life
Originalarbeiten Einsteins
Sämtliche Veröffentlichungen Einsteins in den Annalen der Physik Seine
Dokumente in den Annalen der Physik 1901–1922 als Faksimile
Noch ein link auf Einsteins Arbeiten in den Annalen der Physik im
Originaltext
Arbeiten Einsteins bei der Posner Memorial Collection
Einsteins Schriften in der ETH-Bibliothek
Alle Artikel Einstein in "Sitzungsberichte der Preussischen Akademie der
Wissenschaften zu Berlin"
Einstein, A.: Über das Relativitätsprinzip und die aus demselben
gezogenen Folgerungen. In: Jahrbuch der Radioaktivität und Elektronik.
4, 1907, S. 411-462.
Einstein, A.: Über die Entwicklungen unserer Anschauungen über das Wesen
und die Konstitution der Strahlung. In: Physikalische Zeitschrift. 10,
Nr. 22, 1909, S. 817-825.
Einstein, A.: Zum Relativitäts-Problem. In: Scientia. 15, 1914, S.
337-349.
Einstein, A.: Äther und Relativitätstheorie. Springer, Berlin 1920.
Einstein, A.: Elementary derivation of the equivalence of mass and
energy. In: Bulletin of the American Mathematical Society. 41, Nr. 4,
1935, S. 223-230.
Einzelnachweise und Anmerkungen
↑ Markus Pössel:
[http://www.einstein-online.info/de/vertiefung/atombombe/index.html Von
E=mc² zur Atombombe] auf einstein-online.info vom Max-Planck-Institut
für Gravitationsphysik
↑ Quelle: http://www.swr.de/regionen/ulm/einstein/index1.html vom 14.
März 2004
↑ Albert Einstein (1894 oder 1895), "Über die Untersuchung des
Ätherzustandes im magnetischen Felde.", Faksimile in Physikalische
Blätter, Heft 9, Jahrgang 27, pro-physik.de / 70 Einstein Artikel [1]
[2]
↑ Albert Einsteion: Eine neue Bestimmung der Moleküldimensionen.
Buchdruckerei K. J. Wyss, Bern 1905, 17 Seiten, DIN A5
↑ Dietmar Strauch: Alles ist relativ - Die Lebensgeschichte des Albert
Einsteins S. 86/87
↑ Siehe ** Fußnote
↑ http://www.kinematographie.de/EINSTEIN.HTM
↑ http://www.einstein-website.de/z_biography/tuemmler.html
↑ Monika Stoermer: Albert Einstein und die Bayerische Akademie der
Wissenschaften, Akademie Aktuell 1/2005
↑ Rolf Winau: Die Preußische Akademie der Wissenschaften im Dritten
Reich, Acta historica Leopoldina Nr. 22 (1955): 75ff.
↑ Monika Stoermer: Die Bayerische Akademie der Wissenschaften im Dritten
Reich, Acta historica Leopoldina Nr. 22 (1995): 89ff.
↑ Dankesschreiben Einsteins an das Schlossmuseum Büdingen, Archiv der
Wikimedia
↑ Einstein in Büdingen 1952
↑ Friedman,R. M.: Einstein and the Nobel Committee: Authority vs.
Expertise. In: europhysics news. Nr. 4, 2005, S. 129-133.
↑ Wofür erhielt Einstein den Nobelpreis? auf Spektrumdirekt vom 8.
Januar 2005
↑ Nobelpreis für Physik 1921: Presentation Speech, gehalten von Svante
Arrhenius im November 1922 --- Nobelpreisrede mit dem Titel:
"Fundamentale Ideen und Probleme der Relativitätstheorie", gehalten von
Albert Einstein im Juli 1923 -
↑ So in einem Brief an Max Born, datiert auf den 4. Dezember 1926: Die
Quantenmechanik ist sehr achtunggebietend. Aber eine innere Stimme sagt
mir, daß das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel,
aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin
ich überzeugt, daß der Alte nicht würfelt.
↑ Zur Theorie der Strahlung Erstveröffentlichung in Mitteilungen der
Physikalischen Gesellschaft Zürich. Nr. 18, 1916
↑ Erstes Engagment auf mensch-einstein.de
↑ a b Der Tagesspiegel: Ausgabe vom 3. März 2005, Seite B7
↑ zit.nach: Stoermer, Albert Einstein und die Bayerische Akademie der
Wissenschaften, aaO, S.5f.
↑ zitiert nach: http://www.tu-harburg.de/rzt/rzt/it/einstein/node23.html
↑ zitiert nach: http://www.tu-harburg.de/rzt/rzt/it/einstein/node26.html
↑ Einsteins Akte beim FBI
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ZufallswitzAuf einem Dorf in der ehemaligen DDR zur Zeit der SED-Herrschaft: Ein Pfarrer wird zum Sterbebett eines Mannes gebeten, der ihm als tiefgläubiges Gemeindemitglied bekannt ist. Als er gerade in dessen Haus eintreten will, kommt der Dorf-Parteisekretär heraus. Hämisch grinsend sagt der: "Wegen Paul brauchst du dich nicht zu bemühen, der ist gerade in die Partei eingetreten." Der Pfarrer ist zuerst sprachlos, dann stürmt er jedoch in Pauls Sterbezimmer: "Paul, wie konntest du das tun? Wenige Minuten, bevor du vor des Herren Thron trittst, verlässt du unsere Herde!?" Auf dem Gesicht des Sterbenden erscheint ein hintergründiges Lächeln: "Ach, wissen Sie, Herr Pfarrer, wenn schon einer sterben muss, dann soll es wenigstens jemand von den Halunken sein!" HAHAHA.DE Witze Portal
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